Patricia Aschilier: «Lebe deinen Traum – sonst wirst du es irgendwann einmal bereuen.»
- schreibfrauen
- 10. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Apr.

Patricia Aschilier hat die Gemeinschaft der Schweizer Schreibfrauen im Oktober 2016 gegründet. Geschrieben hat sie schon immer, doch ihren «Durchbruch» hatte sie 2014 mit ihrem ersten Buch. Patricia Aschilier ist Verlagsautorin und schreibt Kurzgeschichten, Alltags- und Beziehungsgeschichten. Bisher hat sie fünf Bücher veröffentlicht. 2025 erschien ihr neustes Werk bitter & süss. Kurzgeschichten, die das Leben in all seinen Nuancen einfangen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich hatte immer schon sehr gerne geschrieben. In der Schule liebte ich es, Aufsätze, frei erfundene Geschichten oder Diktate zu schreiben. Der Wunsch / Traum, eines Tages ein Buch zu schreiben, hatte ich immer schon. Etliche Male hatte ich etwas angefangen, was ich dann jeweils schubladisierte. Bis ich 2013, wieder eine Geschichte angefangen hatte und den Entschluss fasste: Entweder mache ich jetzt etwas daraus, oder ich lasse es für immer sein. Dies war der Anfang, meines Bücherschreibens.
Ist das Schreiben eine einsame Angelegenheit?
Das sehe ich gar nicht so. Mein fünftes Buch, ist sozusagen in einer Gemeinschaft entstanden. Bis zum Entstehen, teilte ich meine Geschichten mit einer Frauen Lesegruppe auf WhatsApp.
Wie sieht dein Schreibplatz aus?
Ich verfüge nicht über einen fixen Schreibplatz. So wie sich die Gelegenheit gerade anbietet. Doch schlussendlich dann am PC in unserem Wohnzimmer.
Entwickelst du deine Charaktere während des Schreibens oder kennst du sie bereits, bevor du mit einer Geschichte beginnst?
Das entscheide ich jeweils währen des Schreibens. Ich habe im vornherein noch überhaupt keinen Plan, zu der Person/ Personen.
Wann wurde dein erstes Buch veröffentlicht?
Im Herbst 2014 konnte ich mein erstes Buch «Eine Fahrt ins blaue» veröffentlichen. Dabei handelt es sich um Schüler des Gymnasiums die eine Bootsfahrt auf dem Katzensee unternehmen, wobei einer ums Leben kommt. Gerda, seine Freundin, weiss dass er durch Verschulden der anderen sterben musste. Von dem Tag an schwört sie sich, sich eines Tages an den Mitschülern zu rächen.

Welche Risiken bist du auf deinem Weg als Autorin eingegangen? Und hat sich eines besonders gelohnt?
Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Ich wusste ja nicht, ob die Leute es gut finden und ob ich damit Leser/innen begeistern konnte. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, dem Leitsatz meines damaligen Verlegers zu folgen: «Lebe deinen Traum, sonst wirst du es eines Tages bereuen.»
Wer bist du abseits vom Schreiben?
Bibliothekarin, Bastlerin, Mutter, Hilfe in der Landwirtschaft, Schafzüchterin ...
Welche Bücher liest du Privat? Und hast du Lieblingsautoren?
Am liebsten Bücher, die auf Tatsachen beruhen, oder soziale Probleme. Ab und zu auch mal was «kitschiges.» Zum Beispiel von Caroline Wahl oder Hera Lind.
Was sind deine drei wichtigsten Tipps für Leute, die mit dem Schreiben beginnen wollen?
Den Traum leben.
Den Sprung ins kalte Wasser wagen, wer nicht wagt, gewinnt nicht.
Sich Infos holen, bei Gleichgesinnten.
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Liebe Patricia
Danke für diesen schönen Einblick in dein Schreiberinnen-Dasein :). Grüessli, Edith