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Heidi Engel: «Ein Tag ohne Lesen ist wie Atmen ohne Luft.»

  • schreibfrauen
  • 1. Mai
  • 3 Min. Lesezeit
Interview mit Autorin Heidi Engel


Heidi Engel wurde vor sechs Jahren vom Schreibfieber gepackt und seither davon nicht mehr losgelassen. Bisher entstanden dadurch zwei Entwicklungs/Liebesromane und drei Kurzgeschichten, die sie im Selfpublishing veröffentlicht hat. Heidi könnte sich auch einen Genrewechsel zu Cosy-Crime gut vorstellen – doch bisher gerieten ihr ihre Täter immer viel zu nett ... Teil der Schweizer Schreibfrauen ist Heidi Engel seit Sommer 2025. An der Gruppe schätzt sie besonders den Austausch mit Gleichgesinnten.



Wie bist du zum Schreiben gekommen?


Ich bin eine Leseratte. Bei mir gibt es keinen Tag, an dem ich nicht lese. Dadurch entstand bei mir der Wunsch, ein eigenes Buch zu veröffentlichen.



Ist das Schreiben eine einsame Angelegenheit?


Ich hätte gerne mehr Austausch mit anderen Schreibenden. Nur kenne ich niemanden in der Nähe von Burgdorf. Zudem ist es bei mir infolge Familie, Arbeitspensum und Schreiben ein bisschen schwierig mit dem Austausch. Daher schrieb ich bisher alleine.



Wie sieht dein Schreibplatz aus?


Mein Platz ist im Wohnzimmer. Aber ich schreibe nur, wenn ich alleine bin, oder mit Gehörschutz. Ansonsten werde ich zu sehr abgelenkt. Mein Traum ist es, irgendwann in einem Schreibhäuschen meine Bücher schreiben zu können. So eine Art kleines Stöckli wäre schön.



Entwickelst du deine Charaktere während des Schreibens oder kennst du sie bereits, bevor du mit einer Geschichte beginnst?


Beides. Es gab auch schon eine Figur in meinem Roman, die ich nochmals komplett überarbeiten musste, weil sie für die Geschichte nicht stimmig war. Denn ich bin nicht gut im Plotten. Meine Geschichten entwickeln sich während dem Schreiben.



Wann wurde dein erstes Buch veröffentlicht?


Mein erstes Buch «Herzpurzelbäume» wurde im 2023 veröffentlicht.

Nachdem Sarah mehrere gescheiterte Beziehungen erlebt hat, zweifelt sie mittlerweile stark an der Liebe, obwohl sie sich insgeheim immer noch nach einem Partner sehnt. Das alljährliche Seefest stellt ihre Denkweise auf die Probe. Zeigen sich dort Möglichkeiten, an die sie nicht mehr geglaubt hat. Hin- und hergerissen zwischen Noah, einem faszinierenden Fremden, den sie beim Fest kennenlernt, und ihrem charismatischen Chef Neukomm, kann sie nicht anders, als ihre Komfortzone zu verlassen. Doch als sie sich entscheidet, ziehen dunkle Wolken am Horizont auf. Wird die junge Liebe den Winden der Vergangenheit standhalten können?



Mein zweites Buch «Zur lesenden Elfe» wurde im 2024 veröffentlicht.

Der Tod der geliebten Katze Coco trifft Rose hart. Dank Mark überwindet sie das Tief. Doch der nächste Schicksalsschlag steht bevor. Roses Chefin kündigt ihr. Sie kann nicht verstehen, dass einer Katze nachgetrauert wird.

Nach diesen beiden einschneidenden Ereignissen fasst Rose den Mut und verfolgt gemeinsam mit Mark ihren Traum eines eigenen Buchladens. Der Weg bis zur Eröffnung des Ladens ist steiniger als gedacht. Hat Rose genug Kraft, um durchzuhalten und ihren Traum Realität werden zu lassen?



Welche Risiken bist du auf deinem Weg als Autorin eingegangen? Und hat sich eines besonders gelohnt?


Mein grösstes Risiko bisher war der Auflagedruck von beiden Büchern. Da ich bei der Bestellung zu euphorisch war, bleibe ich nun auf einigen Exemplaren sitzen. Wer also gerne eines möchte, kann sich gerne bei mir melden.



Wer bist du abseits vom Schreiben?


Nebst dem Schreiben bin ich ein grosser Familienmensch. Ich geniesse die Zeit mit meinen Liebsten. Um mir mein Schreiben zu finanzieren, arbeite ich als Projektleiterin für Gas- und Wasserleitungsprojekte.



Welche Bücher liest du Privat? Und hast du Lieblingsautoren?


Ich lese Liebesromane, wahre Geschichten, historische Romane, Krimis und auch Thriller.

Lieblingsautoren habe ich nicht. Ich würde dem eher bevorzugte Autoren sagen. Und da gibt es einige.



Was sind deine drei wichtigsten Tipps für Leute, die mit dem Schreiben beginnen wollen?


  • Nicht von Anfang an alles perfekt machen wollen. Mich persönlich hat das blockiert.


  • Täglich schreiben. Auch wenn es "nur" drei, vier Sätze sind.


  • Sich nicht in der Recherche verlieren. Was habe ich da Stunden verbraten. Weil mir alles und jeder Link wichtig erschien.



Lust noch mehr über Heidi Engel zu erfahren?




Autorin Heidi Engel







3 Kommentare


Karin
01. Mai

Besten Dank für den Einblick in dein Schreibleben!

Gefällt mir

Eva-Maria
01. Mai

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Büchern. Klingt alles sehr sympathisch! ❤️

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Edith Gould
01. Mai

Liebe Heidi


Danke für dieses sympathische Interview. Ich wünsche dir viel Glück mit deinem neuen Buch und dass sich dein Keller etwas lichten möge ;) ... Herzlich, Edith

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Beitrag: Blog2_Post

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